Folge dem Ruf der Wildnis – mit dem Motorschlitten
Das Fahren mit dem Motorschlitten ist ungefähr so wie Motorradfahren im Schnee, aber viele finden, dass es viel mehr Spaß macht. Wenn man auf einer Wahnsinnsmaschine durch einen silbrig weißen Wald fährt, gibt einem das einen solchen Kick, dass man fast abhängig davon wird.
Die winterliche Wildnis ist genauso magisch wie die Geschichten, die sich darum ranken, und das Gefühl, dabei auf einem röhrenden Motor zu sitzen, macht das Ganze noch um einiges reizvoller. Eine Fahrt durch die tief verschneite Landschaft ist während aller sechs Wintermonate möglich, aber im Frühling ist es fast am schönsten, denn dann sind die Tage lang und sonnig und lassen die natürliche Schönheit der Umgebung in funkelndem Glanz erstrahlen.
KEIN SCHWITZEN, DAS FAHREN IST GANZ EINFACH
Die beste Einführung ins Motorschlittenfahren erhalten Sie bei einer geführten Tour. Anfänger bekommen eine ziemlich einfache Fahrstunde: Handgas ist rechts, die Bremse links. Wenn Sie ganz normal und vorausschauend fahren, brauchen Sie nur selten zu bremsen.
Fahrkönner werden vielleicht Lust haben, sich einen eigenen Motorschlitten zu mieten. Wenn Sie sich ohne Führer auf den Weg machen, achten sie darauf, dass Sie mit der Strecke vertraut sind und gut mit dem Fahrzeug umgehen können, denn für Gelegenheitsfahrer haben die besten Motorschlitten einen zu starken Motor.
VON SICHERHEIT BIS SUCHT
Sicherheit ist ein Thema, das Sie niemals auf die leichte Schulter nehmen sollten, wenn Sie Motorschlitten fahren. Sie müssen immer einen Helm tragen und von einem Fahrer zum nächsten stets einen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten. Achten Sie auf warme Kleidung, denn nach einiger Zeit auf dem Motorschlitten kann es empfindlich kalt werden. Ziehen Sie sich gut an – und damit meinen wir nicht, dass Sie schick aussehen sollen. Stecken Sie sich das Hemd in die Hose und die Ärmel in die Handschuhe, ziehen Sie den Reißverschluss Ihres Fleecepullis, Ihrer Jacke und Ihrer Hose ganz bis oben hin zu.
Das Fahren mit dem Motorschlitten ist körperlich wesentlich anstrengender als man erwarten würde, denn der Untergrund ist häufig alles andere als weich und eben, sodass Sie dauernd halb im Stand sind und die Knie gebeugt halten müssen, während Sie gleichzeitig mit dem Oberkörper die Balance halten.
Nach der ersten Viertelstunde, wenn die anfängliche Nervosität gewichen ist, werden Sie sich mit einem Mal bewusst werden, dass Sie gerade auf einer Maschine, die Sie nie zuvor gefahren sind, durch eine traumschöne Landschaft brausen. Dieser Nervenkitzel ist ein mitreißendes Gefühl, das süchtig machen kann. Auf die Schlitten, fertig, los!

Wildnis & Freiheit
Um wirklich frei zu sein, braucht man nichts als unberührte Wildnis und einen Tropfen Wahnsinn im Blut.








