• Frische Mode aus Finnland

    Kunden aus allen Altersgruppen

    „R/Hs Kundenstamm besteht hauptsächlich aus Frauen zwischen 25 und 45, aber unsere Kleidung wird auch von Frauen zwischen 16 bis 75 Jahre getragen“, sagt Mitgründerin und Designerin Hanna Riiheläinen. Der R/H-Flagshipstore und das Atelier liegen an der Hämeentie im Stadtbezirk Kallio in Helsinki.

  • Individualität und Einstellung:

    æ entstand aus einer an Ästhetik orientierten Einstellung und dem Wunsch nach Individualität. „Wir haben unsere eigene Marke nicht aus rationalen Gründen, sondern aus dem Wunsch heraus gegründet, eigene Wege zu finden, in der Modeindustrie aktiv zu werden“, erklärt Elina Peltonen, deren Designs sich durch entspannte, körperbetonte Schnitte und weiche Silhouetten auszeichnen. Sie leitet die Marke gemeinsam mit Frederique Vermaete. Fotos: Jarno Parkkima

  • Outfits für intellektuelle Träumer

    Laut Suvi-Elina Enqvist von Samuji sind die vereinfachten Designs der Marke für nachdenkliche Individualisten gemacht, die die Welt um sie herum aufmerksam beobachten. „Unsere Zielgruppe interessiert sich für unterschiedliche Kulturbereiche, wie Kunst, Musik, Poesie und Architektur, macht sich aber auch Gedanken um gesellschaftliche Fragen“, so Enqvist.

  • Komplex und vereinfacht

    Joonas Saari beschreibt seinen Stil als schnörkellos. „Reduzierte Looks und Produkte lassen sich trotzdem vielseitig präsentieren. Durch Acolyth möchte ich mich freier ausdrücken und Aspekte offenbaren, die außerhalb meiner gegenwärtigen Identität als Designer liegen“, erklärt Saari.

  • Langlebiges Design

    „Ich mache Kleider für Menschen, die die Massenproduktion kalt lässt“, erklärt Saara Lepokorpi. Sie hofft, dass ihre Kunden den Kauf von Kleidung als langfristige Investition betrachten, anstatt sich für Produkte der Wegwerfgesellschaft zu entscheiden.

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Frische Mode aus Finnland

Marimekko und Ivana Helsinki sind vielen ein Begriff, aber wodurch zeichnet sich Finnlands neue, unabhängige Modeszene aus? Marken und Designer wie R/H, Samuji, Saara Lepokorpi, æ und Joonas Saari sind für Originalität und ihr ethisch verantwortungsbewusstes Konzept bekannt.

Zu den besonders Aufsehen erregenden finnischen Modelabels gehört das 2009 gegründete Samuji. Obwohl die Marke ein relativer Newcomer ist, kann man das von ihrem Gründer, Samu-Jossi Koski, garantiert nicht behaupten: Vor Samuji arbeitete er als Art Director bei Marimekko.

Samuji bezieht die Inspiration für seine klaren Schnitte aus der slawischen Kultur. Die Marke besteht aus einer zeitlos klassischen Linie und einer Saisonkollektion, die sich am Bohème-Stil orientiert.

„Unser Ziel ist, Mode- und Produktdesign anzubieten, das eine nachhaltige Entwicklung und ökologische Werte unterstützt. Samuji entstand aus dem Wunsch heraus, geradlinige, zeitlose Stücke anzubieten, welche die Basis für die Garderobe einer jeden Frau darstellen“, so Marketingchefin Suvi-Elina Enqvist.

Aus der Zusammenarbeit von Studenten entsteht R/H

R/H ist die Idee von Hanna Riiheläinen und Emilia Hernesiemi, die sich als Studentinnen in Helsinki kennen lernten und die Marke 2010 gründeten. Laut Riiheläinen definiert sich R/H über eine unverwechselbare Designsprache und langlebige Qualität. Der Name der Marke setzt sich aus den ersten Buchstaben der Nachnamen der Gründerinnen zusammen.

Riiheläinen beschreibt den Stil von R/H als bestehend aus spielerischen Schnitten, gewagten Drucken, schwarzer Magie und klarer, skandinavischer Designsprache.

„R/H ist zu einem gewissen Grad auch sehr spielerisch und vertritt eine Old-School Rock ‘n’ Roll-Haltung“, fügt sie hinzu.

Newcomer: Saari, Lepokorpi und æ

Joonas Saari, der in London und Helsinki Modedesign studierte, leitet Acolyth, einen Onlinestore, der auch seine eigene Kollektion führt: Acolyth by Joonas Saari.

„Es ist mein Traum, Acolyth zu einem weltweit bekannten Onlinestore zu machen. Kunden können neue, erschwingliche Designs auf eine Art erwerben, die noch niemand online umgesetzt hat“, so Saari. „Damit dieser Traum wahr wird, braucht man natürlich viel Glück.“

Die Designerin Saara Lepokorpi und die von Alisa Närvänen und Elina Peltonen gegründete Marke æ haben 2011 ihre ersten Kollektionen präsentiert.

„Ich wollte Teil der positiven Entwicklung sein, die zurzeit in Finnlands Modeindustrie stattfindet“, erklärt Lepokorpi, die ihre Kreationen als „Aufsehen erregend, herausfordernd und ein wenig schräg“ bezeichnet.

Für Peltonen, Mitgründerin von æ, bedeutet Modedesign konstante Entdeckung und das Hinterfragen von Normen. „Es ist auch ein sehr intuitiver und von Gefühlen geleiteter Prozess“, fügt sie hinzu.

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Finnland ist ein Land interessanter Kontraste, von den vier Jahreszeiten, der Mitternachtssonne und der winterlichen Dunkelheit bis hin zum urbanen und ländlichen, dem Osten und Westen.

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