• New Wave finnischen Pops

    Gitarrenrock vom Herzen

    The New Tigers sind ein Quartett, das 2006 aus Musikern aus Turku und Helsinki entstanden ist und deren Debütalbum von den Kritikern hochgelobt wurde. Die Band glänzt mit Liveauftritten, wo sie ihren relaxten und expressionistischen Gitarrenpop zur Schau stellen.

  • Schillernder Pop aus Turku

    2011 haben Burning Hearts eine beeindruckende EP veröffentlicht, Into the Wilderness. Die Band ist noch relativ unbekannt in Finnland, hat aber unter anderem Interesse in Schweden und den USA geweckt. In den USA wird ihr Album im Februar von Shelflife Records auf den Markt gebracht.

  • Renaissance Man

    Gegründet von zwei finnischen Architekten und einem DJ spielen Renaissance Man kreative, witzige und unverwechselbare Electronica, die die Band selbst mit den Worten „kritische House und post-tropische Technomusik“ beschreiben. Die Band Mitglieder haben in Berlin und London gelebt.

  • Teeth, ein Projekt von Matti Pentikäinen

    Teeth ist etwas für diejenigen, die den Dubstep Sound bevorzugen. Die Band ist bekannt für überwältigende Basslinien und Schlagzeugmotive, nicht zu vergessen die reduzierten, rhythmuslastigen Tracks und sporadisches Singen.

  • Dröhnender Rock im olympischen Stil

    Siinai spielen dröhnenden Instrumentalrock. Die Band hat vor kurzem ihr Debütalbum mit dem Titel Olympic Games veröffentlicht.

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New Wave finnischen Pops

Die finnische Popmusikszene pulsiert nur so durch einen Zustrom erwähnenswerter Bands. Diese Newcomer haben ihre eigenen Stils, eine „Do it yourself“ Einstellung, internationales Ansehen und oft eine Verbindung zu einem Indie-Label.

Das stilistische Spektrum der neuen finnischen Musikgruppen geht von intelligentem englisch-sprachigen Rap aus Helsinki bis hin zu romantischem Pop aus Turku, von lauter Gitarrenmusik aus den 90ern bis zu dem postmodernen Sound der Electronica.

Sentimentalität, karierte Hemden und elektronische Sounds

Zwei der Bands, die von vielen als die interessantesten der neuen finnischen Bands angesehen werden, kommen aus Turku. Burning Hearts, die auch Interesse in Schweden und den USA geweckt haben, veröffentlichen ihr zweites Album im Februar 2012. Gekennzeichnet durch ihren hypnotischen und gehobenen Popsound, sind Burning Hearts ein Zusammenwirken zwischen Sängerin Jessika Rapo und Drummer Henry Ojala. Rapo hat zuvor mit Le Futur Pompiste und dem bekannten Magenta Skycode gesungen, während Ojala mit dem Indie-Phänomen Cats on Fire gespielt hat.

Eine weitere faszinierende Ergänzung der Szene in Turku wird den Nostalgikern des Flannelhemdenpops der 90er zusagen. Die Band The New Tiger kombiniert einprägsame Melodien mit entspannter Geräuschkulisse und ihr wird nachgesagt, dass sie ihre Inspiration von berühmten Gitarrenensembles wie Yo La Tengo und Teenage Fanclub schöpft.

French Films, modisch in Sound und Aussehen, sind bereits durch Zentraleuropa und andere Länder getourt. Ihr flotter, einprägsamer Gitarrenpop wird als Finnlands Antwort auf The Drums gesehen, eine Band aus Brooklyn mit ähnlichem Sound.

Im Reich des elektronischen Sounds ist Bendagram aus Helsinki einen Versuch wert. Ihr launenhafter, dunkler Pop ist etwas für Fans von Bands wie Fever Ray und Burial. Für diejenigen, die eher Dubstep bevorzugen ist Teeth zu empfehlen, ein Projekt von Matti Pentikäinen von den Ceebrolistics.

Huoratron ist eine Gruppe, die seit fast zehn Jahren rauheren Elektropop spielt und deren heiß erwartetes Debütalbum Anfang 2012 erschienen ist. Das im Herbst 2011 erschienene Debütalbum von Renaissance Man war von experimentaler House Musik und Techno bestimmt. Die Band ist bei Turbo Record unter Vertrag. Turbo repräsentiert auch Canadian Tiga.

Erwähnenswert sind auch der donnernde Instrumentalrock von Siinai, der smoothe englisch-sprachige Rap von Gracias und die Sounds von Sänger-Songschreiber Mirel Wagner, die sich am dunkleren Spektrum des Blues orientieren.

Kühnheit wird im Online Zeitalter begrüßt

Aber woher kommt diese Renaissance des finnischen Pops?

“Ich bin froh, dass die neuen finnischen Künstler nicht ihre Zeit damit verplempert haben auf staatliche Unterstützung oder Verträge mit großen Plattenfirmen zu warten. Stattdessen haben sie mutig die Grenzen unseres Landes überschritten, um ihr Können zu beweisen“, erzählt der Musikjournalist Nalle Österman.

Artemi Remes (Promoter der Fullsteam Agentur) meint, was einige als „Ansturm“ neuer Bands bezeichnen, sei den Möglichkeiten des Internetzeitalters zu verdanken.

”Überall in der Welt können Informationen und Kulturen erreicht, leichter und schneller ausgetauscht werden als je zuvor“ sagt Remes.

KULTURELLE VIELFALT

Kontraste sind ein Hauptelement finnischen Kulturlebens, weil Dinge aus der nordischen Perspektive einfach anders aussehen und anders klingen.

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