• UNESCO-Welterbestätten in Finnland

    Festung Suomenlinna

    Suomenlinna ist ein bedeutendes Monument der Militärarchitektur und eines der beliebtesten Touristenziele in Finnland. Zugleich ist Suomenlinna mit ihren 850 Einwohnern, die in den renovierten Bollwerken und Kasernen leben, ein Vorort von Helsinki.

  • ALTES RAUMA

    Das alte Rauma ist eine typisch skandinavische Holzstadt. Sie besteht aus historischen, einstöckigen Gebäuden und einem teilweise noch aus dem Mittelalter stammenden Straßennetz. Dennoch ist Rauma eine intakte städtische Gemeinde mit Wohnhäusern, Geschäften und einer öffentlichen Infrastruktur. Das Alte Rauma wurde 1991 als Weltkulturerbe eingetragen.

  • Holzirche von Petäjävesi

    Die Kirche ist ein wunderbares Beispiel für eine lutherische Landkirche, die in der einzigartigen Tradition Ostskandinaviens aus Holzbohlen errichtet wurde. Die traditionelle Kirche wurde 1763-64 erbaut und die Jahrhunderte hat in ihrer ursprünglichen Form sehr gut überdauert. Der Glockenturm stammt aus dem Jahr 1821. Die nahegelegenen Kirchen von Keuruu und Pihlajavesi wurden in der gleichen Periode erbaut.

  • Bronzezeitliche Grabhügel von Sammallahdenmäki

    Die archäologische Fundstätte Sammallahdenmäki im lappländischen Ort Satakunta ist ein überaus wertvolles Erbe aus dem Bronzezeitalter. Die Steingrabhügel wurde 1999 ins Welterbeverzeichnis aufgenommen.

  • Holzverarbeitungs- und Kartonfabrik Verla

    Die Holzschliff- und Kartonfabrik Verla ist ein einzigartiger, kleiner Industriekomplex aus den frühen Jahren der finnischen Holzverarbeitungsindustrie. Mitten auf dem Land gelegen, gehören auch Mühlen, Elektrizitätswerke und Arbeiterhäuser dazu. Verla wurde 1996 ins UNESCO-Welterbe aufgenommen.

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      in Finland

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UNESCO-Welterbestätten in Finnland

In Finnland gibt es sieben UNESCO-Welterbestätten:

Die Grabstätte von Sammallahdenmäki aus der Bronzezeit (1999)

Diese Grabstätte aus der Bronzezeit verfügt über mehr als 30 Grabhügel aus Granit und bietet einen einzigartigen Einblick in die Bestattungsriten sowie die sozialen und religiösen Strukturen des nördlichen Europa vor mehr als dreitausend Jahren.

(© UNESCO World Heritage Centre)

Die Festung SUOMENLINNA (1991)

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch die Schweden auf einer Inselgruppe erbaut, die sich in der Einmündung des  Hafens von Helsinki befindet, ist diese Festung ein besonders interessantes Beispiel für zeitgenössische europäische Militärarchitektur. (© UNESCO World Heritage Centre)

DAS Kvarken-Archipel

Das Kvarken-Archipel (Finnland) und die Hohe Küste (Schweden) liegen im Bottnischen Meerbusen, einer nördlichen Erweiterung der Ostsee. Die 5.600 Inseln der Schärenlandschaft bestehen aus ungewöhnlich gezahnten Wallserienmoränen und De Geer Moränen, die durch das Schmelzen der Eisschicht während der Eiszeit vor 10.000 bis 24.000 Jahren entstanden sind.

Altes Rauma

Rauma liegt am Bottnischen Meerbusen und ist eine der ältesten Hafenstädte Finnlands. Erbaut um das Franziskanerkloster, wo noch die Heilige Kreuzkirche aus der Mitte des 15. Jahrhunderts steht, ist Rauma ein herausragendes Beispiel für eine alte nordische Holzstadt. Obwohl sie durch einen Brand im späten 17. Jahrhundert verwüstet wurde, konnte sie doch das architektonische Erbe seiner Zeit bewahren.

(© UNESCO World Heritage Centre)

Die HolZKIRCHE VON Petäjävesi (1994)

Die Alte Kirche von Petäjävesi in Mittelfinnland wurde zwischen 1763 und 1765 aus Holz erbaut. Diese lutherische Landeskirche ist ein typisches, einzigartiges Beispiel für die architektonische Tradition des östlichen Skandinavien. Sie verbindet das Konzept der zentralen Planung aus der Renaissance mit älteren Formen wie z. B. dem gotischen Kreuzgewölbe. (© UNESCO World Heritage Centre)

VERLA HOLZ- und Kartonfabrik (1996)

Die VERLA Holz- und Kartonfabrik (1996) sowie die umliegende Wohngegend sind außergewöhnliche und erstaunlich gut erhaltene Beispiele für kleine ländlich-industrielle Siedlungen, in der Faserstoffe, Papier und Pappe produziert wurden. Diese Branche florierte Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts in Nordeuropa und Nordamerika.  Nur eine Handvoll solcher Siedlungen überlebten bis zum heutigen Tag. (© UNESCO World Heritage Centre)

Der Struve-Bogen (2005)

Der Struve-Bogen oder der skandinavisch-russische Meridianbogen ist ein langgestrecktes Netz geodätischer Vermessungspunkte. Es erstreckt sich über 10 Länder und fast 3.000 km von Hammerfest in Norwegen bis zum Schwarzen Meer. Seine Doppelpunktkette wurde zwischen 1816 und 1855 von dem Astronomen Friedrich Georg Wilhelm Struve errichtet und stellte die erste genaue Vermessung von Meridianen dar.

Kulturelle Vielfalt

Kontraste sind ein Hauptelement finnischen Kulturlebens, weil Dinge aus der nordischen Perspektive einfach anders aussehen und klingen.

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