Die legendären Goldfelder Finnisch-Lapplands

Lappland ist das Land der Mythen, Legenden und Träume. Viele ranken sich um Lapplands Goldregionen und die Menschen, die an den Lemmenjoki- und Ivalojoki-Flüssen auch heute noch dem reinsten Gold der Welt hinterherjagen. Und jedes Jahr packt auch Abenteurer und Touristen aus aller Herren Länder das Goldfieber.

Das seit fast 150 Jahren an- und abschwellende Goldfieber und die Goldgräber samt ihren Helden- und Schurkendramen haben Nordlapplands Kulturgeschichte mitgeprägt. Kai.J. Rantanen vom Finnischen Goldgräberverband verfiel in seiner Jugend auf einer Anhalterreise vom heimatlichen Südfinnland nach Norwegen durch Zufall der Verlockung des Goldes am Lemmenjoki, wo er Rast gemacht hatte. Er schürft auch heute noch wie so manche Touristen nur mit der Schaufel.

„Es ist die Abenteuerlust, der Goldrausch und Traum vom Reichwerden, aber vor allem ist es harte Arbeit und das Hochgefühl beim Fund eines Goldklumpens“, sagt er. „Dazu kommt die Natur der weiten Fjälls, die Tiere, die Vögel und der Frieden, der hier herrscht, ob im Sommer oder im Winter.“

Tausende Kilo Gold wurden dem Gestein und Wasser bereits entrungen. Doch keiner weiß, wieviele es wirklich sind, denn die Goldgräber schweigen sich darüber aus. Wer dem Glück nachhelfen will, fährt ins Goldgräberdorf Tankavaara; dort stößt jeder auf Gold.