Die Polarlichter – entfacht von einem Fuchs?
Wodurch entstehen Polarlichter? Laut einer samischen Legende läuft der Fuchs durch die arktischen Fjells, wirbelt dabei den Schnee auf und erleuchtet den Himmel mit seinem Funken schlagenden Schwanz. Der moderne finnische Begriff „revontulet“ (Fuchsfeuer) stammt von diesem Mythos ab.
Die wissenschaftliche Erklärung des Phänomens kommt ganz ohne Magie aus, denn „der Sonnenwind schleudert geladene Teilchen Richtung Erde, und sobald diese auf die Erdatmosphäre treffen, produzieren sie Energie in Form von Licht.“
Die Aurora Borealis erscheint in Finnisch-Lappland an mindestens 200 Nächten pro Jahr. Je weiter man nach Norden kommt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man sie zu sehen bekommt. Zu empfehlen sind Orte wie Saariselkä, Kilpisjärvi und Inari, und natürlich auch alle übrigen Gebiete Nordlapplands. In Helsinki und dem Süden erhellen Polarlichter an rund 20 Nächten im Jahr den Himmel. Dazu muss man sich aber fernab der Lichter der Stadt befinden.
Wie und wann bekommt man sie zu sehen?
Um die Polarlichter zu sehen, bedarf es ausreichender Dunkelheit und eines klaren Himmels. Damit sind vor allem der Spätherbst, Winter und der Frühlingsanfang (also die Zeit von September bis März) geeignet. Der beste Zeitpunkt ist ein bis zwei Stunden vor oder nach Mitternacht. Das Phänomen kann 20 Sekunden, aber auch einige Stunden anhalten.
„Mir wurden Polarlichter versprochen, aber wo sind sie?”
Selbst mit heutiger Technologie kann das Erscheinen von Polarlichtern nicht exakt vorausgesagt werden. Es ist ein Phänomen, das nicht verpackt und verkauft werden kann, daher ist jedes Erscheinen etwas Besonderes. Polarlichter erscheinen für Sie ganz persönlich. Sonne und Erde sind für die Show verantwortlich und jede Darbietung ist einzigartig. Die Wege des Fuchses sind unergründlich.

Lappland
Finnland zeichnet sich vor allem durch seine Gegensätze aus. Das bunte Treiben der Städte und Skigebiete ist nur Minuten entfernt von Ruhe und Frieden der Wildnis.





