• Die zehn schönsten Landschaften Finnlands

    Ich hatte ein Wochenende im November auf Åland verbracht und jetzt war es an der Zeit nach Hause zu fahren. In Mariehamn sprang ich an Bord einer Fähre und begann die 5-6 stündige Rückfahrt nach Turku. Gegen 16 Uhr Nachmittags ging ich an Deck und ließ meinen Blick über die Ostsee schweifen. Windmühlen erhoben sich an einem gelben Horizont auf felsigen Inselchen.

  • Vom höchsten Gipfel des Pyhä Bergs glühte der Himmel im Dezember in wunderschönen Rosatönen. Die letzten Sonnenstrahlen erhellten den Gipfel des Luosto Berges in 25 Km Entfernung. Nebel erstreckte sich über das Tal und verlieh der Kulisse ein traumähnliches Erscheinen, wie aus einem Gemälde. Die schneebedeckten Birken dienten den Fotos als Rahmen. Fotos von Tea Karvinen.

  • Utö ist Finnlands südlichste bewohnte Insel. Eine kostenlose Fähre bringt Besucher auf diese kleine Insel in der Ostsee. Die Überfahrt dauert 5 Stunden. Utö ist sowohl im kalten Winter beliebt, als auch während der Migrationszeit der Vögel im Frühling und Herbst. Dieses Foto von Eis und Wellenbewegung wurde an einem kalten Januartag in Nähe des Ufers aufgenommen.

  • Es war ruhig auf dem Gipfel des Ylläs Skigebiets an diesem Sonntagmorgen im Februar. Was für eine beeindruckende Aussicht vom Berg Ylläs auf den an seinen Füßen beginnenden Nationalpark! In der Ferne konnte man das in helles Sonnenlicht gehüllte Pallas Gebirge erkennen. Direkt vor mir befand sich der Kellostapuli Berg und direkt dahinter der Kesänki Berg. Nebel erhob sich aus dem Tal.

  • Aussicht vom Koli-Berg in Nordkarelien, berühmt für seine bewaldete Hügellandschaft. Dieser Hügel trägt den Name Mäkrävaara. Im Hintergrund erhebt sich der 253 Meter hohe Ukko-Koli Gipfel über dem Pielisjärvi See. Das berühmte Landschafsbild von Eero Järnefelt „Herbstlandschaft am Pielisjärvi See“ entstand 1899 an diesem Ort. Ein Freund erstieg an einem September Nachmittag mit mir den Berg, um diese fantastische Aussicht zu genießen.

  • Der Oulanka Nationalpark in Kuusamo ist einer der beliebtesten finnischen Nationalparks und besonders bekannt für seine beeindruckenden Stromschnellen. Am bekanntesten sind die Kiutaköngäs Stromschnellen im Oulanka Fluss und die Myllykoski und Jyrävä Stromschnellen im Kitka Fluss. Eine langsame Verschlusszeit beim Fotografieren der Stromschnellen bringt ihre natürliche Schönheit hervor. Vor allem das strahlende Weiß von Eis und Schnee haben es mir angetan. Dieses Foto der Myllykoski Stromschnellen wurde im Januar 2012 um 14 Uhr Nachmittags aufgenommen.

  • Es war bereits 18 Uhr Nachmittags im Oktober. Ich fuhr gerade von Kuusamo Richtung Koli-Hügel in Nordkarelien. Während des Tages war ich fünf Stunden im Hiidenportti Nationalpark wandern. Jetzt fuhr ich auf kleinen Landstraßen im Süden, als mein Blick auf ein großes Feld und einen See im Hintergrund fiel. Ein liebliches Herbstbild spiegelte sich auf der Oberfläche des Sees. Ich spazierte bis zum Seeufer, um diese von den letzten Sonnenstrahlen erleuchtete Vision auf Film festzuhalten.

  • Die Temperaturen beliefen sich auf circa 30 Minusgrade, als ich mit meinem Auto während der Mittagszeit im Riisitunturi ankam. Vor dort sind es gerade mal 2 Kilometer zu Fuß oder auf Schneeschuhen zum Gipfel (466 Meter hoch). Die schneebedeckten Bäume des winterlichen Riisitunturi sind weltweit unter Naturfotografen bekannt.

  • An einem Juli Nachmittag wanderte ich auf den Pfaden des Repovesi Nationalparks. Dabei hatte ich ein Zelt und einige Vorräte, da ich vorhatte die Nacht hier zu verbringen. Am Abend erreichte ich die Olhava Klippen. Ich erklomm sie um die spektakuläre Aussicht von diesen zu genießen, als ich eine Bewegung an der Felsenwand wahrnahm: Bergsteiger waren gerade dabei die beinahe senkrechte Felswand zu erklimmen, und hingen 50 Meter über der Oberfläche des Sees. Was für ein einmaliges Gefühl das sein muss!

  • In Kilpisjärvi befindet sich eine populäre Touristenattraktion, nämlich das Dreiländereck zwischen Finnland, Schweden und Norwegen. Darüber hinaus befindet sich der höchste Gipfel Finnlands in nächste Nähe: das Haltia Gebirge mit einer Höhe von 1324 Metern und dahinter der Saana Berg bei Kilpisjärvi. An einem Tag im August hatte ich das Privileg das schimmernde Blau des Kilpisjärvi Sees von einem Helikopter aus zu fotografieren.

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Die zehn schönsten Landschaften Finnlands

Die finnische Naturfotografin Tea Karvinen zählt Finnlands zehn schönste Landschaften auf.

Utö ist Finnlands südlichste bewohnte Insel und ein äußerst ungewöhnlicher Ort. Die Reise von Helsinki nach Utö mit Auto und Fähre dauert genauso lang wie ein Flug von Helsinki nach New York, obwohl die Reise nach Utö gerade mal einen Bruchteil der Strecke in die Vereinigten Staaten darstellt.

Und doch zieht es viele Finnen nach Utö, insbesondere im Herzen des Winters aber auch während der Migration der Vögel in der Frühlings- und Herbstzeit. Die felsige Insel ist kaum etwas mehr als einen Quadratkilometer groß und hat ungefähr 50 permanente Einwohner. Die Anzahl der Einwohner verdreifacht sich während des Sommers. Nachdem die finnische Armee im Jahr 2005 ihren Militärstützpunkt auf der Insel aufgegeben hatte, wurden die Räumlichkeiten von den Einheimischen übernommen und werden jetzt als Touristenunterkünfte vermietet.

Die Insel Jurmo ist ungefähr eine Stunde mit der Fähre entfernt und ebenso einen Besuch wert, vor allem wenn man sich für Natur und das Leben auf den finnischen Inseln interessiert.

Der finnische Archipel beherbergt eine der größten Inselgruppen der Welt.

Aber nun wenden wir uns der Seenlandschaft zu. Koli in Nordkarelien ist Finnlands berühmteste Nationallandschaft. Man muss sich folgendes Bild vor Augen führen: das Blau (im Winter: Weiß) des Pielisjärvi Sees mit seinen vielen Inseln direkt am Fuße des 253 Meter hohen Ukko-Koli Gipfels. Um sich herum erblickt man wunderschöne Hügel voller kerzengerader Fichten. Und diese bezaubernde Landschaft befindet sich nur 10 Gehminuten vom Hotel Koli entfernt.

Im Koli Nationalpark kann man eine Reihe natürlicher Wunder erkunden: traditionelle Gärten, uralte Wälder, Baum-bespickte Hügellandschaften, blühende Wiesen, Schaf-Weideflächen und üppige Wälder.

Bereits vor 100 Jahren ließen sich finnische Künstler und Naturliebhaber wie der Komponist Jean Sibelius, der Schriftsteller Juhani Aho und der Male Eero Järnefelt von Koli inspirieren und verliehen dem Gebiet so den Status der finnischen Nationallandschaft.

 

 

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Um sich wirklich frei zu fühlen bedarf es nur unberührter Wildnis und eines Hauchs Verrücktheit im Blut

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