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FINNISCHE MEDITATION

Diese eigenartige Freizeitbeschäftigung für Wintertage scheint im Grunde sinnlos zu sein. Völlig sinnlos. Zuerst läuft man in einen weiten weißen Raum hinein, über ein zugefrorenes, womöglich schneebedecktes Gewässer, irgendwo dort, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Dann bohrt man ein Loch in das Eis, steckt eine Angel hinein, setzt sich hin und wartet. Und wartet. Manchmal stundenlang.  Man fühlt sich wie in einer Filmszene von Jacques Tati oder Aki Kaurismäki – aber nein, genau darum geht es beim Eisangeln und genau darauf haben viele Finnen jeden Winter total viel Lust. Wir versuchen, diese seltsame Vorliebe zu erklären.

 

  • eisangeln ist ein gemütszustand

    Die Schönheit des Eisangelns liegt in ihrer Einfachheit. Eine Runde Eisangeln ist fast eine Art Meditation. Während man geduldig darauf wartet, das etwas passiert – und oft genug passiert überhaupt nichts – bekommt man völlig mühelos und unerwartet einen klaren Kopf. Unendlichkeit und Stille sind die Schlüsselfaktoren. Die Spiritualität des Ganzen wird noch verstärkt von dem eigenartig beruhigendem Wissen um das pulsierende Unterwasserleben tief unter der scheinbar so stillen und vereisten Oberfläche. Tatsächlich einen Fisch zu fangen ist ein Bonus, nicht der Sinn.

  • jeder kann es

    Die Grundlagen des Eisangelns könnten nicht einfacher sein. Sie brauchen nur einen zugefrorenene See – oder zugefrorenes Meer. Schon fünf Zentimeter Eis reichen aus, um das Gewicht eines Menschen zu tragen. Wenn Sie sich Ihren Angelplatz ausgesucht haben, brauchen Sie einen Bohrer, um das Loch zu im Eis zu bohren, durch das Sie die Abngel stecken, mit der Sie einen Fisch fangen wollen. Das ist alles. Fische fangen, dazu braucht man in erster Linie Glück, obwohl auch ein bisschen Erfahrung nützlich sein kann, wenn  es darum geht, den richtigen Platz auszuwählen: Dazu ist es wichtig zu wissen, woher der Wind weht und wie die Fische sich das Jahr über verhalten.

  • frühlingssonne und hungrige fische = killerkombination

    Frühling ist die beste Zeit zum Eisangeln. Die Frühlingssonne ist nicht nur warm und hell, sodass sie unendlich vom weißen Schnee reflektiert wird, sondern die Fische haben im Frühling auch mehr Appetit auf Ihren Köder. Für garantierten genuss empfehlen wir eine Eisangel-Tour in Finnisch-Lappland, wo man idyllle Fischerhütten direkt am See mieten kann – die perfekte Lage für leideschaftliche Eisangler. Garantiert kommen Sie wieder und sind ein anderer Mensch.

  • freizeit in der stadt mal anders

    Finnlands gewässer sind die saubersten weltweit, also können Sie überall Eisangeln gehen, sogar mitten in großen Städten wie Helsinki. Packen Sie eine Thermoskanne mit starkem Kaffee und ein paar Butterbrote ein und schon ist das perfekte Winterpicknick garantiert.

    TIPP: Behalten Sie die Einheimischen im Auge –  sie kennen die besten Angelplätze an den Seen und am Meer.

  • warm anziehen!

    Warme Klamotten anzuhaben ist vielleicht das Wichtigste, wenn Sie Eisangeln gehen*. Besser, Sie ziehen mehrere Lagen warme Sachen übereinander und packen zusätzlich noch ein paar dicke Kleidungungsstücke ein –  denn die meiste Zeit bewegen Sie sich nicht. Daher sollten Sie Ihren Angelplatz auch ab und zu ändern.

    *TIPP: Im Frühling ist auch etwas Sicherheitsausrüstung zu empfehlen, denn das Eis beginnt zu schmelzen!

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