• Pasi
    von der Huskyfarm

  • Pasi ließ die Londoner Geschäftswelt weit hinter sich, als er nach Lappland zog, um dort eine Huskyzucht aufzubauen.

  • Sobald sie angeschirrtt sind, verhalten sich die Hunde ganz ruhig, den sie wissen, dass es bald losgeht. Aber wenn der Führer Hunde für eine Safari holt, ist das etwas anderes. Das Gebell ist ohrenbetäubend, weil natürlich alle Hunde mitkommen wollen.

  • Für viele Menschen ist der Hundeschlitten die einzige Möglichkeit, in der Wildnis zu reisen. Wenigstens ist die Fahrt viel ruhiger als mit einem Schneemobil. Man hört nur das Hecheln der Hunde und das Zischen der Kufen.

  • Pasis Führer kommen aus aller Welt, manche sogar aus Australien. Die Arbeit bei der Safari ist abwechslungsreich und ab und zu muss man sich auch um Kinder kümmern.

  • Auf den Safaris sind die Hunde meistens Siberian oder Alaskan Huskys. Beide Rassen sind stark, die Hunde mögen die Kälte und lieben lange Reisen.

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Pasi von der Huskyfarm

Verlieben Sie sich in die winterliche Wildnis – es könnte Ihr Leben verändern

Pasi Ikonen ist ein erstklassiges Beispiel dafür, was passieren kann, wenn man in den Bann Lapplands gerät – ob gut oder schlecht, hängt davon ab, wie man es betrachtet. Als Pasi und seine englische Frau Anna nach Enontekiö an den Rand der Wildnis zogen, ließen sie ihre geregelten Bürojobs in der City Londons weit hinter sich. Sobald es sich eingelebt hatte, kaufte das Paar Dutzende Hunde und baute eine Huskyzucht auf. Und zwar, ohne dass einer der beiden lokale Verbindungen oder Erfahrung mit Schlittenhunden hatte. Der Wunsch eines Lebens in der Arktis war so übermächtig, dass ihnen nichts anderes übrig blieb.

Von Athleten zu Huskyzüchtern

Pasi und Anna haben beide einige Erfahrungen im Bereich Extremsport. Im Laufe der Jahre nahmen sie weltweit an zahlreichen Wettkämpfen in der Wildnis teil. Als ihre Sportlerkarrieren sich dem Ende näherten, trat das Abenteuer in den Hintergrund und der Alltag übernahm die Führung. Aber es dauerte nicht lange, bis ihnen klar wurde, dass ihnen die Wildnis und der Norden fehlten, denn der Winter ist die Jahreszeit, in der die Wildnis ihr wahres Gesicht zeigt.

Das Leben beginnt, wenn der Schnee kommt

Die absolute Eindringlichkeit des Winters ist kaum zu beschreiben, denn nicht jeder erlebt diese Jahreszeit in der Arktis. Selbst viele Finnen verabscheuen die dunkle, kalte Zeit des Jahres und sehnen sich im tiefsten Winter nach der Wärme des Südens. Aber für alle, die den Winter lieben, ist der erste Schnee wie eine Droge. Die dicken, samtweichen Flocken bedecken die dunkle Erde und das Leben verändert sich wie von Zauberhand. Der Schnee bringt eine ganz besondere Saison voller Outdoor-Aktivitäten mit sich; Schneemobile, Hundeschlitten und Skifahren.

„In der Stille der Wildnis vergisst man materielle Sorgen“

Was Pasi, Anna und alle anderen, die in Lappland leben, gemeinsam haben, ist ihre Liebe zur dunklen Zeit des Jahres, die die Finnen „kaamos“ nennen. Obwohl die Sonne einige Monate lang nicht aufgeht, empfinden die Einheimischen diese Zeit des Jahres nicht als deprimierend. Ganz im Gegenteil. Schauen Sie sich die am Himmel tanzenden Nordlichter an, oder die hellen Sterne, die auf eine Art scheinen, die man im Süden nicht zu sehen bekommt, und die Zeit steht still. Unwichtiges und materielle Sorgen sind vergessen.

Sehen Sie selbst, wie rein die Luft ist

Die Reinheit der Natur ist Teil ihrer Schönheit. Das sieht man sogar an den Koniferen. Sie sind mit Bartflechten bedeckt, einer grünlichen Flechte, die schon vor vielen Jahren aus den am stärksten verschmutzten Regionen des Südens verschwunden ist. Das Moos lässt die Bäume wie ein Märchenwald in einem alten Bilderbuch aussehen.

Hier ist keiner in Eile

Neben der Natur fühlte Pasi sich auch von der Lebensart in Enontekiö angezogen. In Lappland sind die Menschen nicht immer rastlos unterwegs. Das entspannte Leben richtet sich harmonisch nach dem Rythmus der Natur und den Jahreszeiten. Verglichen mit der auf schnelle Erfolge und Quartalsergebnisse angelegten Geschäftswelt ist das ein riesiger Kontrast. Kein Wunder, dass viele Lapplandbesucher sich dabei ertappen, wie sie denken: ’Sollte es so nicht eigentlich immer sein…?’

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Finnland

Zeit, Raum, Ruhe und innerer Frieden – vier Qualitäten, die im Zeitalter des Fortschritts zum Fremdwort geworden sind. Finnland bietet Ruhebedürftigen die Möglichkeit, einen Gang zurückzuschalten – selbst inmitten der Stadt – und die unberührte Natur ist von überall aus nur eine halbe Stunde entfernt.

Pure Stille